Vergangene Veranstaltungen


Feierabend-Treff mit Preisverleihung an der HESO 2018


Die neuen Botschafter für Wald und Holz

Am diesjährigen Feierabendtreff der Arbeitsgruppe Pro Holz vom 27.September im HESO-Forum wurde der regionale Sonderpreis «Holz SO stark» für innovativen und qualitativ hochwertigen Holzbau verliehen. Weiter wurden die besten Lernenden aus Wald und Holz prämiert.


Wärme aus dem Wald
Der Präsident Thomas Studer begrüsste die Anwesenden herzlich und übergab das Wort dem Gastredner Bruno Jordi von der AEK Pellet AG. Er zeigte auf, dass gut ein Viertel unseres CO2-Ausstosses im Gebäudebereich anfalle. Zum Glück sei es an dieser Stelle vergleichsweise einfach den Ausstoss zu senken. Eine wichtige Rolle spielt dabei Energieholz. Schon heute stammt gut ein Zehntel der Wärme aus Holz. Dieser Anteil nimmt seit Jahren zu. Insbesondere Pellets und Holzschnitzel haben einen starken Zuwachs. Das ist wenig verwunderlich, schliesslich wurden bei Pelletheizungen die Kinderkrankheiten kuriert. Heute sind sie ebenso einfach zu bedienen wie Ölheizungen. Dabei sind Pellets pro kWh erzeugte Energie deutlich günstiger als Heizöl. Noch dazu ist der Preis deutlich stabiler. So sind anfänglich höhere Investitionen schnell amortisiert. Der Schweizer Wald könne die zusätzliche Nachfrage problemlos abdecken. Heute wird in der Schweiz nur rund die Hälfte des Holzzuwachses genutzt. Das Potential sei also vorhanden, wenn Wald-, Holz- und Energiewirtschaft zusammenspannen.

Starker Holzbau
Anschliessend wurde mit dem regionalen Sonderpreis «Holz SO stark» innovativer und hochwertiger Holzbau prämiert. Felicia Studer, Jurypräsidentin, lobte als erstes die Qualität und Vielfalt der Eingaben. Die zehn Objekte aus dem ganzen Kanton reichten von grossen Sport- und Ausbildungsstätten bis zu Wohnhäusern. Prämiert wurden schliesslich drei Gebäude.  Die Renovation des 400-jährigen Museums Altes Zeughaus konnte mit dem erhabenen Raumgefühl punkten. Dieses konnte erhalten bleiben, während die weiteren Aufgaben der Renovation, wie Erdbebensicherheit und Isolation, einwandfrei gelöst wurden. Die neue Sporthalle in Matzendorf fügt sich sehr schön ins Dorfbild, konnte aber dennoch mit innovativen Elementen wie dem asymmetrischen Dach bestechen. Das dritte Objekt ist das neue Gebäude des Zentrums für Kinder mit Sinnes- und Körperbeeinträchtigung ZKSK. Das Holz schafft hier eine gute Lernatmosphäre und die Umsetzung ist durchgängig fehlerfrei geplant und sauber umgesetzt.


Lernendenpreise

Thomas Studer verlieh die Lernendenpreise Wald und Holz. Damit ehrte er sieben jungen Damen und Herren. Diese haben im letzten Frühling ihre Lehre im Kanton Solothurn in wald- und holzwirtschaftlichen Berufen besonders gut abgeschlossen. Er freute sich, dass sich auch in der heutigen digitalen Zeit junge Menschen für Wald und Holz begeistern können. Er machte ihnen klar, dass sie die neuen Botschafter für ihre jeweiligen Zünfte sind.
Zum Abschluss verwöhnte die Band (vier junge Studentinnen und Student der Pädagogischen Fachhochschule), die schon den ganzen Abend begleitet hatte, die anwesenden mit einem letzten Song. Besonderes Interesse weckte beim holzaffinen Publikum die «Cajón» ein trommelähnliches Instrument aus Holz. Das anschliessende Apéro lud die Anwesenden noch zu einem gemütlichen Verweilen ein.

 

Die Lernenden, Beruf, Lehrbetrieb, Standort, Note
Betim Gashi, Holzbearbeiter EBA, Bodmer AG, Niedergösgen, Note: 4.7
Timo Ritter, Zimmermann EFZ, Ernst Fink AG, Biezwil, Note: 5.2
Fabienne Stuber, Schreinerin EFZ, von Rohr Holzbau AG, Egerkingen, Note: 5.2
Salome Burkhardt, Schreinerin EFZ, Devaud und Marti AG, Bellach, Note: 5.2
Manuel Christ, Forstwart EFZ, Forstrevier Thierstein-Mitte, Breitenbach, Note: 5.4
Joel Wyder, Schreinerpraktiker EBA, Bachtelen Sonderpädagogisches Zentrum, Grenchen, Note: 5.6
Emmanuel Amstutz, Schreiner EFZ, Ledermann AG, Langendorf, Note: 5.6


Tage des Schweizer Holzes

An über 80 Standorten drehte sich am Freitag und Samstag, 15./16. September alles rund ums Schweizer Holz - so auch in Lüterkofen-Ichertswil. Bei strahlendem Wetter lockte die Ausstellung zahlreiche Besucher aller Altersgruppen an.

Weitere Info siehe hier: Informationen/Programm: www.woodvetia.ch/regionsolothurn

 


Fachveranstaltung "Holzenergie und Holzbau" mit Verleihung Lernendenpreise 2017

Anlässlich der Tage des Schweizer Holzes zeigten Urban Biffiger, Peter Haudenschild und Bruno Jordi am Freitag, 15. September den rund 100 Besuchern wie Schweizer Holz einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten kann.

Holz in der kantonalen und schweizerischen Energiestrategie

Die kantonale Energiefachstelle leitet unter der Führung von Urban Biffiger Förderprogramme zur Energieeffizienz und zur Nutzung erneuerbarer Energien und steht Gemeinden, Architekten und Planern beratend zur Seite. Dank dem neu revidierten nationalen Energiegesetz stehen fortan mehr Mittel für die Förderprogramme zur Verfügung. Dies kommt auch dem Schweizer Holz zugute, das insbesondere im Gebäudebereich vermehrt eingesetzt werden soll - sei es als Baustoff oder als Energieholz. In der Schweiz verpufft etwa die Hälfte der verbrauchten Energie in Gebäuden. Gemäss dem kantonalen Energiekonzept soll in diesem Bereich bis ins Jahr 2035 30 Prozent weniger Energie verbraucht werden. Die genutzte Energie soll zu 50% erneuerbar sein.

Energieeffizient bauen mit Schweizer Holz

Schweizer Holz ist ein nachhaltiger, erneuerbarer und energieeffizienter Baustoff. Dennoch bestehen die heutigen Einfamilienhäuser nur gerade zu 14% aus Holz. Peter Haudenschild, Geschäftsführer der Holzbaufirma Haudenschild AG Niederbipp zeigt, wie zeitgemässes Bauen mit Schweizer Holz geht. Seine Firma stellt «Massiv-Holz-Mauern» aus Schweizer Holz regionaler Sägereien her. Diese sind bis zu 34cm dick und bestehen aus kreuzweise vernagelten, gerillten Holzbrettern – ganz ohne Leim und Chemie. Die massgefertigten Massiv-Holz-Mauer-Elemente können auf einfache Art von jedem Zimmereibetrieb auf der Baustelle aufgestellt und zusammengeschraubt werden.

Beitrag der Holzenergie zur Energiepolitik

Bruno Jordi, Geschäftsführer der AEK Pellet AG, präsentierte den nachwachsenden, erneuerbaren, CO2-neutralen Brennstoff aus gespeicherter Sonnenenergie. Er zeigte, dass Energieholz nicht nur ökologisch, sondern auch günstig und komfortabel ist. Für jeden Einsatzbereich gibt es eine passende Lösung. Besonders hoch ist der Komfort bei vollautomatischen Pelletheizungen und Hackschnitzel-Wärmeverbünden. Pellets werden in der Region aus zertifiziertem Schweizer Holz hergestellt – von der AEK Pellet AG, dem ersten industriellen Pelletwerk der Schweiz.

Verleihung Lernendenpreise

Bevor der Anlass mit einem Apéro abgerundet wurde, verlieh Thomas Studer, Präsident der Arbeitsgruppe Pro Holz Solothurn, die Lernendenpreise. Für ihre hervorragenden Leistungen wurden Forstwart Björn Studer, Schreiner Mike Studer und Schreinerin Danja Grunder sowie Schreinerpraktiker Christian Pfund und Holzbearbeiter Gianluca Del Colle ausgezeichnet.

Feierabendveranstaltung

 


 

Feierabend-Treff Arbeitsgruppe Pro Holz Solothurn 2016

Am Donnerstag 17. November lud die Arbeitsgruppe Pro Holz Solothurn des BWSo interessierte Personen aus dem Umfeld der Wald- und Holzwirtschaft in den Fridolinssaal nach Breitenbach zu einem Feierabendtreff ein. Knapp 60 Personen hörten sich gespannt die zwei Referate von Kurt Kym und Thomas Rohner über das Potenzial von Schweizer Holz an. Im dritten Teil des Anlasses wurden die erfolgreichsten Absolventen der Lehrabschlussprüfung 2016 aus der Wald- und Holz-Branche geehrt. Als besonderen Gast durfte Pro Holz Regierungsrat Dr. Remo Ankli, Vorsteher des Departements für Bildung und Kultur, begrüssen.

Kurt Kym führt ein Unternehmen, das Holzschnitzel produziert und vermarktet. Die zündende Geschäftsidee habe Kym vor 40 Jahren in Schweden gehabt, als er sah, wie dort Energieholz produziert werde. Zurück in der Schweiz habe er sich einen Holzhacker gekauft und begonnen Holzschnitzel zu produzieren. Er ist der Meinung, dass Holz, das regional wächst, auch regional genutzt werden müsse. Grosse Teile der Schweizer Bevölkerung wissen aber nur sehr wenig über die vielfältigen Leistungen des Waldes und die Einsatzmöglichkeiten von Holz. Um das zu ändern müsse vielmehr geworben werden für den Rohstoff Holz und die Holzenergie meint Kym und geht mit gutem Beispiel voran indem er mit dem Slogan «Öltank use – Holzschnitzel ine» für seine Holzschnitzel wirbt. Kurt Kym sieht im Wald mehr als eine Quelle von Energieholz: Er ist überzeugt, dass der Schweizer Wald wesentlich zur guten Luftqualität beiträgt. Gerade in südlichen Ländern mit weniger Wald sei die Luftqualität deutlich schlechter. Der Wald sei sozusagen ein Luftfilter, der beispielsweise Schwermetalle aus der Luft absorbiert und im Holz einlagert. Doch nach der Verbrennung des Holzes verbleiben die Schwermetalle in der Asche zurück. An diesem Punkt möchte Kurt Kym ansetzen und forscht am Recycling der Asche. Seine Vision ist, die Asche soweit aufzubereiten, dass sie wieder im Wald verteilt werden kann. Damit würden dem Wald wertvolle Nährstoffe zurückgegeben.

Thomas Rohner, Professor für Holzbau an der Berner Fachhochschule (BFH), ist ebenfalls Befürworter der Energieholznutzung, jedoch vor einem komplett anderen Hintergrund. Er forscht an der Nutzung von Laubholz im Bauwesen. Unter anderem als Folge des Klimawandels wird in Zukunft Laubholz, insbesondere Buchenholz, immer wichtiger werden und das heute dominierende Nadelholz zumindest teilweise ersetzen. Dank neuen Verarbeitungstechnologien kann Buchenholz, die häufigste Laubholzart in der Schweiz, sehr vielfältig eingesetzt werden. So sei das 6-geschossigeTamedia-Gebäude in Zürich vollständig aus Holz gefertigt, durch die Einlagerung von Salzen könne das Holz wasserabweisend gemacht werden. In einem Brandfall behalte Buchenholz die Festigkeit deutlich länger als Beton, schwärmt Rohner. Laubholz hat jedoch einen grossen Nachteil gegenüber Nadelholz: die Holzausbeute. Weil Laubbäume grosse ausladende Kronen haben, entstehe bei der Nutzung viel Restholz. Deshalb sei ein Laubholzkonzept nur sinnvoll in Kombination mit einem Energieholzkonzept. Bis Laubholz flächendeckend eingesetzt wird, ist noch viel Überzeugungs- und Webearbeit zu leisten. Darum hat die BFH ein breites Angebot an Film- und Werbematerial entwickelt.

Im Anschluss an die Referate ehrte Thomas Studer, Präsident der Arbeitsgruppe Pro Holz, die sechs besten Lehrabgänger der Wald- und Holzbranche mit einem Diplom. Die drei erstgenannten waren bei der Preisverleihung persönlich dabei.

  • Simon Berger (Schreiner EFZ, spezialisiert auf Möbel- und Innenausbau)
  • Saskia Gerarda Schläfli (Schreinerpraktikerin)
  • Manuel Schmid (Forstwart EFZ)
  • Dominic Mathys (Holzbearbeiter EBA)
  • Amstuz Gabriel (Schreiner EFZ, spezialisiert auf Bau und Fensterbau)
  • Cyrill Amberg (Zimmermann EFZ)

von links: Regierungsrat Dr. Remo Ankli, Manuel Schmid, Saskia Gerarda Schläfli, Simon Berger, Thomas Studer

 


EIGENHEIM.2016

Ende Februar fand im und um das CIS in Solothurn die EIGENHEIM.2016 statt. Zu sehen waren 160 Stände rund ums Bauen. Die Arbeitsgruppe Pro Holz Solothurn des BWSo präsentierte dieses Jahr die Sonderschau des Prix Lignum 2015.

Neben der Wanderausstellung des Prix Lignum 2015 wurde die Arbeitsgruppe Pro Holz, der Sonderpreis «Holz – SO stark!» und das Herkunftszeichen Schweizer Holz präsentiert. Der Prix Lignum prämiert alle drei Jahre den innovativen, hochwertigen und zukunftweisenden Einsatz von Holz in Bauwerken, im Innenausbau, bei Möbeln und künstlerischen Arbeiten. Ziel des Preises ist die Verwendung von Holz zu fördern und bekannt zu machen. Aus all den vielen Projekten des Prix Lignum 2015 zeichnete die Arbeitsgruppe Pro Holz Solothurn im Dezember 2015 die besten Solothurner Objekte im Rahmen des Sonderpreises «Holz – SO stark!» aus. Diese regionalen Objekte wurden an der Sonderschau besonders in Szene gesetzt und hervorgehoben.
Das Standbetreuungspersonal setzte sich aus Mitgliedern der Arbeitsgruppe Pro Holz Solothurn und freiwilligen Baufachleuten, die beim Bau der erwähnten Projekte involviert waren, zusammen. So konnte eine fachlich versierte Standbetreuung gewährleistet werden, die den Besuchern während den Messetagen das Bauen mit Holz nahe gelegt hat und sie bei Fragen kompetent beraten konnten. Schlussendlich hatte die Ausstellung das gleiche Ziel wie das Herkunftszeichen Schweizer Holz: Die Schweizer Wald- und Holzbranche zu fördern und die Besucher zu animieren, beim Bau regionale Produkte und Firmen zu bevorzugen.


Feierabend-Treff Arbeitsgruppe Pro Holz Solothurn 2015

Die Arbeitsgruppe Pro Holz Solothurn verlieh 2015 zum ersten Mal den Sonderpreis "Holz - SO stark!". Als Kandidaten galten alle Solothurner Objekte, welche für den Prix Lignum 2015 eingereicht wurden. Am Feierabend-Treff von Pro Holz Solothurn wurden ein Hauptpreis und zwei Anerkennungen verliehen sowie zwei Erwähnungen vorgenommen. Die vom Prix Lignum 2015 unabhängige Jury bewertete die Objekte nach folgenden Kriterien:

  • Nachhaltiger Einsatz heimischer Hölzer
  • Vorbildwirkung
  • Gestaltung und Konstruktion
  • Innovation/Entwicklung

Der Hauptpreis ging an den Neubau der Seilbahn Weissenstein. Die Pausenbar der Mensa Kantonsschule Solothurn und der Umbau eines Wohnhauses mit Ökonomiegebäude in Hofstetten erhielten eine Anerkennung. Lobende Erwähnung fanden der Büro-Neubau der Späti Holzbau AG in Bellach und der Neubau des Einfamilienhauses Max | Schneeberger in Lommiswil.

Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik "Holzpreise".


Nachklang Solothurner Waldtage 2014

Der Swiss Prime Tower Bornwald, die Aussichtsplattform, welche eigens für die Solothurner Waldtage 2014 auf dem Born errichtet wurde, ist von weitem sichtbar. Vergangenen Freitag wurden die Waldtage, die am Wochenende vom 5. bis 7. September 2014 stattgefunden hatten und rund 20'000 Besucher angezogen hatten noch einmal zum Thema. Geri Kaufmann, Projektleiter der Waldtage begrüsste rund 40 interessierte Gäste zum "Nachklang der Solothurner Waldtage 2014". An diesem Anlass wurden drei Orte vorgestellt, welche auch in Zukunft an diesen Grossanlass erinnern sollen.

Pflanzung Waldrand Bornrain

Anlässlich des Schulprogramms der Waldtage wurde entlang des Waldrands am Bornrain eine Pflanzaktion mit Schulklassen durchgeführt. Wegen einer notwendigen Verlegung der Erdgasleitung hatte hier ein Streifen Wald gerodet werden müssen. Rund 40 teilnehmende Schulklassen konnten im Rahmen der Waldtage die gerodete Waldrandfläche wieder bepflanzen. Unter Anleitung von Jürg Fankhauser, Forstwart-Vorarbeiter des Forstbetriebs der Bürgergemeinde Olten pflanzten die Schulkinder einheimische Sträucher und Bäume. Die Aktion und die Namen der knapp vierzig Schulklassen sind auf einer Tafel gewürdigt.

Skulpturenweg

Während der Waldtage sägten und schnitzten acht Kunstschaffende vor den Augen des Publikums Holzfiguren. Für den Oltner Skulpturenweg am nördlichen Rand des Bornwalds stellten die Kunstschaffenden nun ihre Objekte zur Verfügung. Sämtliche Figuren nehmen Bezug zum Wald, man findet Reh, Eichhörnchen, Bär, Wildschweine, Adler, Eule, Jäger, Kriegerin und zwei Waldgeister. Das Holz für die Kunstfiguren stammt ausschliesslich aus der Region. Den kürzesten Weg hatte dabei die Pappel, die bei der Stadthalle gefällt wurde und aus deren Holz der aus Irland stammende Uinnsinn Bateman seine Kriegerin schuf.

Zertifikatsübergaben Swiss Prime Tower Bornwald

Der Aussichtsturm auf dem Born ist schon von weit her sichtbar. Auch wenn die Attraktion der Waldtage 2014 bereits etwas Patina angesetzt hat, gewährt er nach wie vor eine herrliche Aussicht auf Olten und Umgebung. Georg Nussbaumer, Revierförster und OK-Vizepräsident, erinnerte an die Entstehungsgeschichte des Bauwerks. Der Entwurf wurde durch vier Studenten der Höheren Fachschule Holz, Biel unter Anleitung von Fachlehrer Andreas Lüthi ausgearbeitet. Von insgesamt acht Modellen wurde das überzeugendste Projekt mit finanzieller Unterstützung der Swiss Prime Site und etlichen anderen Sponsoren durch die Firmen Merz Hoch- und Tiefbau sowie Holzbau Jäggi realisiert. In drei Ansprachen wurde der Swiss Prime Tower Bornwald gewürdigt. Thomas Studer, Präsident der Arbeitsgruppe Pro Holz Solothurn warb für das Material Holz: Sowohl auf das globale Klima wie auf das Wohnklima habe es eine positive Wirkung. Evelyn Pöhler von der Lignum Schweiz, Dachorganisation der Schweizer Holzwirtschaft, hob in ihren Ausführungen insbesondere die Verwendung von Schweizer Holz hervor. Die Aussichtsplattform besteht zu hundert Prozent aus Schweizer Holz aus der Region. Uwe Germerott, Dozent an der Höheren Fachschule Holz in Biel würdigte in seinen Worten, dass für die Errichtung des Aussichtsturms 17 Tonnen CO2 der Atmosphäre dauerhaft entzogen wurden und langfristig gespeichert sind. Im Anschluss durften die Vertreter der Bürgergemeinde Olten die zwei Zertifikate "Herkunftszeichen Schweizer Holz" der Lignum und das "CO2-Zertifikat" der CO2-Bank entgegennehmen. Bürgerpräsident Felix Frey, Reto Schibli, Präsident der Forstkommission und Forstbetriebsleiter Georg Nussbaumer nahmen die Auszeichnungen mit grosser Freude entgegen.


Verleihung Herkunftszeichen Schweizer Holz - Seilbahn Weissenstein

Zahlreiche Vertreter der regionalen und nationalen Holzbranche richteten am 18. April 2015 ihr Augenmerk im Rahmen der Generalversammlung der Holzindustrie Nordwestschweiz auf die drei Bahnstationen der Seilbahn. Der Grund für den hochrangigen Besuch war die Auszeichnung der Stationen mit dem «Herkunftszeichen Schweizer Holz». Dieses erhält ein Gebäude nur, wenn 80 Prozent oder mehr des verbauten Materials aus Schweizer Wäldern stammt und im Inland verarbeitet worden ist. «Die Stationen der Weissenstein-Seilbahn erreichen die Vorgaben locker. Der Anteil an Schweizer Holz beträgt im Gesamtobjekt 88 Prozent, beim Tragwerk und den Dachschalungen wurde sogar 100 Prozent Schweizer Holz verwendet», sagte Thomas Lüthi (Lignum) bei der Zertifikatsübergabe auf der Bergstation. Zudem seien die beiden regionalen Firmen, die Ichertswiler Sägerei Ingold und die Neue Holzbau AG in Lungern, die einen Teil des Holzes geliefert hatten, selber Träger des «Herkunftszeichen Schweizer Holz».

Konrad Imbach, Präsident des Bürgergemeinden- und Waldeigentümerverbandes Kanton Solothurn und gleichzeitig Vertreter der Arbeitsgruppe Pro Holz Solothurn, lobte das Bauprojekt für seine wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit. «Die Bauherrschaft Weissenstein AG hat sehr weitsichtig gehandelt, indem sie trotz der billigeren Konkurrenz aus dem Ausland regionale Firmen mit dem Bau beauftragt hat», betonte Imbach, der das Zertifikat an Verwaltungsratspräsident Urs Allemann und Vizepräsident Rolf Studer von der Weissenstein AG übergab.

«Wir sind dem Grundsatz treu geblieben, das Projekt möglichst regional zu gestalten. Dies wurde nun mit der Auszeichnung anerkannt und ist uns eine besondere Freude», dankte Rolf Studer. Guido Kummer, der Architekt der Bahnstationen, erklärte die architektonische Rolle des Holzes mit diesen Worten: «Die Gebäude sollten sich in der Landschaft integrieren und da rundherum so viel Holz vorhanden ist, haben wir auch solches verwendet.»

Quelle: Solothurner Zeitung



Verleihung Herkunftszeichen Schweizer Holz - Einfamilienhaus Oberdorf

Dem Biberister Unternehmen Unica Architektur AG wurde im Januar für ein Einfamilienhaus in Oberdorf das Label «Herkunftszeichen Schweizer Holz» (HSH) verliehen. Das Massivholzhaus der Unica ist architektonisch ein besonderes Objekt. Nach der Auszeichnung «Haus des Jahres» vor einem Jahr, hat die Unica Architektur AG erneut Grund zum Feiern. Mit der Verleihung des HSH-Labels wird dem Unternehmen ein hoher Qualitätsstandard bei der Realisierung eines Einfamilienhauses aus Massivholz attestiert. Das Label weist auf den Schweizer Ursprung des verwendeten Holzes hin und gibt zu verstehen, dass es sich hier um ein waschechtes «Swissness»-Produkt handelt. Das HSH-Label hat Unica für ein Einfamilienhaus-Objekt in Oberdorf erhalten, das in Zusammenarbeit mit dem Holzbauunternehmen Haudenschild AG in Niederbipp realisiert wurde. Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen besteht bereits seit zwei Jahren und hat sich sehr bewährt. Unica ist jeweils für Beratung, Planung, Architektur und Bauleitung zuständig, während die Firma Haudenschild die Ausführung des Holzbaus übernimmt. «Die Auszeichnung ist für uns ein ganz wichtiges Zeichen», freut sich Corrado Palermo über das verliehene Label. Es weise auf eine erstklassige Qualität hin. Christian Meyer, zuständiger Architekt der Unica für das Einfamilienhaus in Oberdorf, weist in diesem Zusammenhang auf die Vorteile eines Massivholzhauses hin: «In einem solchen Objekt entsteht in der Regel eine behagliche Wohnatmosphäre.» Holz schaffe aber nicht bloss ein gesundes Wohnklima, sondern ermögliche auch eine moderne, zeitgemässe Architektur, betont Meyer. Das Massivholzhaus weist einige architektonische Besonderheiten und ist zudem mit einem raffinierten Heizsystem versehen, welches das Heizen via Solarzellen oder Holzpellets ermöglicht. An einem Tag der offenen Tür konnten sich Besucher selber einen Eindruck von einem Massivholzhaus verschaffen.

Quelle: Solothurner Zeitung



Pro Holz Solothurn - Feierabendveranstaltung vom 27. November 2014

Thomas Studer (Präsident Arbeitsgruppe Pro Holz Solothurn) konnte gut 45 Gäste im Velodrome Suisse in Grenchen begrüssen. Dieser Bau wurde am 21. Juni 2013 eröffnet und ist besonders aus Sicht der Wald- und Holzwirtschaft spannend, da insbesondere für die Bahn- und die Dachkonstruktion Holz verwendet wurde.

Unter fachkundiger Führung wurde am Feierabend-Treff das Velodrome Suisse unter dem Aspekt Radsport präsentiert. Die Gäste konnten auf der Führung einige spannende Anekdoten aus dem Radsport erfahren.

In seinem Referat präsentierte Eljesa Redzepi (juve ag, Stäfa; Bauleiter Velodrome Suisse) die Planung und den Bau des 17 Millionen-Franken-Projekts aus der Sicht von Architektur und Bauleitung. Die Bahn- als auch die Dachkonstruktion waren die thematischen Schwerpunkte des Referates.
Einige Fakten dazu:

  • Dachkonstruktion
    Für die Ausführung der Dachkonstruktion wurde nicht zuletzt aus Kostengründen eine Südtiroler Firma beauftragt. Das verbaute Holz stammt mehrheitlich aus Österreich. Insgesamt wurden für die Dachkonstruktion 820 m3 Holz und 40 Tonnen Stahl verbaut.
  • Bahnkonstruktion
    Für die 250 Meter lange Holzbahn wurde eine Hamburger Firma beauftragt. Für die Unterkonstruktion wurde Fichtenholz aus Finnland verwendet, während für den Belag sibirische Fichte verwendet wurde. Insgesamt wurden für die Bahnkonstruktion insgesamt 150 Tonnen Holz sowie 1.5 Tonnen Nägel verarbeitet.


Die Präsentation zum Download.

Im Anschluss an die Führung und das Referat wurden die besten Absolventen des Qualifikationsverfahrens 2013/2014 (Lehrabschlussprüfung) aus der Wald- und Holzwirtschaftsbranche anlässlich der Veranstaltung geehrt. Dies sind namentlich:

  • Justinus Portenier, Solothurn - Zimmermann EFZ - Holzbau Moosmann AG, Lüterswil
  • Christine Bader, Mümliswil - Schreinerin EFZ (Möbel/Innenausbau) - SM Schreinerei AG, Büsserach
  • Michael Hänggi, Nunningen - Holzbearbeiter EBA - Gerster Holzbau AG, Nunningen
  • Daniel Assarson, Cham - Forstwart EFZ - Forstbetriebsgemeinschaft Balsthal/Mümliswil-Ramiswil

Jeder erwähnte Lernende konnte ein kleines Präsent empfangen. Die Arbeitsgruppe Pro Holz Solothurn gratuliert den ausgezeichneten Absolventen herzlich und wünscht Ihnen für das Berufsleben weiterhin alles Gute. Mit dem anschliessenden Apéro wurde der Anlass feierlich abgerundet.



Pro Holz Solothurn – Feierabendveranstaltung vom 06. November 2013

Am 06. November 2013 hat die Arbeitsgruppe Pro Holz Solothurn eine Feierabendveranstaltung in der Alten Mühle in Egerkingen organisiert. Irene Froelicher, Präsidentin der Arbeitsgruppe, hat durch den Anlass geführt.


Zwei Interessante Referate zu den Themen:


wurden den zahlreichen Gästen geboten. Des Weiteren wurden zum ersten Mal die Lehrlingspreise Wald und Holz verliehen. Die besten Absolventen des Qualifikationsverfahrens 2012/2013 (Lehrabschlussprüfung) aus der Wald- und Holzwirtschaftsbranche wurden anlässlich der Veranstaltung geehrt.



Pro Holz Solothurn an der Eigenheim.2013

Pro Holz Solothurn war Kompetenzpartner der Eigenheim.2013, der Solothurner Messe rund ums Wohneigentum Anfang März. An einer Sonderschau präsentierte Pro Holz die Wanderausstellung Prix Lignum 2012 der Grossregion Nord. Sämtliche rangierten und ausgezeichneten Objekte der Grossregion Nord wurden präsentiert, unter ihnen auch das Haus Bregger und Restaurant Salzhaus in Solothurn.

Irene Froelicher, Präsidentin der Pro Holz Solothurn, eröffnete den Anlass zusammen mit der Messeleitung. Dabei konnte sie beste Werbung für den Bau- und Werkstoff Holz machen. An einer durch Pro Holz organisierten Forumsveranstaltung hielt Max Renggli, Inhaber der Holzbaufirma Renggli AG, ein spannendes Referat zum Thema "Bauen mit Holz - modern, energieeffizient, vorfabriziert". Leider wurde der Vortrag nur mässig besucht. Die Messe wurde von rund 6'000 Personen besucht, ähnlich viele wie letztes Jahr.



Preisverleihung Prix Lignum 2012 - Anerkennung für Solothurner Objekt

Am 28. September 2012 fand in Spreitenbach in der Umwelt Arena die Preisverleihung des Prix Lignum 2012 der Grossregion Nord (AG, BL, BS, SH, SO, ZH) statt. Hermann Blumer von der Création Holz stimmte das Publikum mit einem Überblick über den Holzbau von gestern bis morgen ein. Anschliessend lüftete das Jurymitglied Rahel Marti das Geheimnis um diejenigen der 78 eingereichten Holzkreationen, die sich dieses Jahr die drei Hauptpreise und die acht Anerkennungen untereinander aufteilen durften. Eine Anerkennung ging auch in den Kanton Solothurn: Ausgezeichnet wurde der Umbau des Hauses Bregger und Restaurant Salzhaus in Solothurn.


Aus den Hauptpreisen aller Grossregionen kürte die Jury zudem drei nationale Gewinner.
Gesamtschweizerisch wurden 342 Objekte eingereicht.


Nationale Gewinner

  • Gold: Bärenwaldhaus, Tierpark Dählhölzli, Bern
  • Silber: Wohn- und Geschäftshaus Badenerstrasse 378/380, Zürich
  • Bronze: Grand Resort Bad Ragaz, Bad Ragaz


Hauptpreise

  • 1. Rang Region Nord: Wohn- und Geschäftshaus Badenerstrasse 378/380, Zürich
  • 2. Rang Region Nord: Wohnüberbauung "Im Langacher", Greifensee
  • 3. Rang Region Nord: Kindergarten Zelgli West


Anerkennungen

  • Haus in Küsnacht
  • Cheisacherturm
  • Messestand Schaerholzbau Swissbau 2012 Basel
  • Wohnüberbauung Hauental
  • Haus Bregger und Restaurant Salzhaus, Solothurn
  • Pfarreihaus St. Josef, Zürich
  • FS Stool
  • Snaporaz

http://www.proholz-solothurn.ch/images/Haus_Bregger_02_komp_klein.jpg





Haus Bregger und Restaurant Salzhaus, Solothurn

Weitere Informationen: http://www.prixlignum.ch



25. August 2010: Architekturfahrt 2010 der Pro Holz Solothurn

Rund 30 Personen fanden sich zur traditionellen Architekturfahrt der Pro Holz Solothurn ein. Die Besichtigung des Lysser Aussichtsturms, des Flugzeughangars vom Regionalflughafen Grenchen sowie eines Hochstudhauses in Bettlach stand auf dem Programm.




25. - 28. März 2010: SOCASA

die Messe für Eigenheim, Wohnen und Garten in Solothurn

Weitere Informationen: Medienmitteilung zur SOCASA 2010



26. Mai 2009: Preisverleihung Holzpreis Schweiz 2009 in Biel

Am 26. Mai fand in Biel die Preisverleihung Holzpreis Schweiz 2009 der Grossregion Mitte (BS, BL, BE, SO, d-VS) statt. Die Pro Holz Solothurn hatte dabei die Federführung inne. Als Festredner unterstrich Nationalrat Erich von Siebenthal die Bedeutung von Holz im Bauwesen. Die Preisübergabe erfolgte durch Jury-Mitglied Aurel Aebi. Jury-Präsident Peter Eberhard erläuterte zuvor das Vorgehen der Jury. Ein Hauptpreis, sieben Auszeichnungen und drei Anerkennungen wurden von der Jury unter den 98 eingegebenen Objekten vergeben:


Hauptpreis

  • Forstwerkhof der Burgergemeinde Biel

Auszeichnung

  • Wylerpark, Bern BE
  • Verwaltungsgebäude Swissgenetics, Zollikofen BE
  • EIZ Erhaltungs- und Interventionszentrum Frutigen BE
  • Flussbad Schwäbis, Thun BE
  • Wohnhaus Camping, Wabern BE
  • Verwaltungszentrum UVEK, Ittigen BE
  • Haus Matten, Freilichtmuseum Ballenberg, Brienz BE

Drei weiteren Projekten vergab die Jury eine Anerkennung für gelungene Einzelaspekte des hochwertigen und zukunftsweisenden Einsatzes von Holz.

Weitere Informationen: http://www.holzpreis-schweiz.ch